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Der Diamant: Was Du über ihn wissen solltest

Wir können Dir versichern, dass wir mit Bedacht, langjähriger Erfahrung und großer Liebe unsere Diamanten für Dein neues Schmuckstück auswählen. Wir verwenden ausschließlich sehr hochwertige Qualitäten ab VSI aufwärts. Das bedeutet „very small inclusions“. Auch bei der Wahl der Schliffe sind wir penibel und setzen auf die exklusive „Triple X“-Güte, auch EX EX EX genannt. Das sind Steine mit einer exzellenten Bewertung in den Kategorien Politur, Symmetrie und Schliff. Bei der Farbwahl nutzen wir einzig Exemplare aus der oberen Farbskala D-H, die für uns als Betrachter farblos erscheinen. In der Branche spricht man dann von „weißen“ Diamanten – es sind die wertvollsten.

Uns ist es wichtig, dass Du verstehst, dass der Wert eines Diamanten nicht allein in seinem monetären Charakter liegt, sondern auch in seiner symbolischen Kraft. Diamanten haben oft einen großen emotionalen Wert, den man nicht mit festgelegten Kriterien messen kann. Nur Du kennst ihn! Wir möchten Dir trotzdem erklären, wie Du auch den objektiven Wert eines Diamanten ermitteln kannst. Dafür solltest Du Dir zuerst folgende Lektion verinnerlichen: Zwei vermeintlich identische Diamanten sind niemals gleich. So trägt jedes einzelne Exemplar seinen individuellen Fingerabdruck – einzigartig wie jeder Mensch. Der Wert eines Diamanten wird in der Regel über seine vier „Cs“ bestimmt: Carat (Gewicht), Colour (Farbe), Clarity (Reinheit) und Cut (Schliff).


Carat

Der Begriff Carat (deutsch: Karat) steht für das Gewicht eines Diamanten. Er leitet sich von den griechischen Worten „Keras“ und „Keration“ ab. Beides zusammengenommen bedeutet kleines Horn. Hörnchenförmig sind nämlich die Hülsen des Johannisbrotbaumes, deren Samen lange Zeit als Gegengewicht für Gold und Edelsteine genutzt wurden. Weil ihr Gewicht immer dasselbe ist – nämlich 0,2 Gramm. Noch heute entspricht ein Karat exakt diesem Gewicht. Je höher die Karatur eines Steins, desto wertvoller ist er. Und doch können sich zwei Diamanten mit dem gleichen Gewicht preislich extrem voneinander unterscheiden, wenn sie unterschiedliche Qualitäten in Hinblick auf Reinheit, Farbe und Schliff haben.

Colour

In der Regel gilt: Je weißer der Stein, desto wertvoller ist er. Genau genommen ist es also das Fehlen von Farbe, das hochwertige Diamanten auszeichnet. Verfärbungen im Stein können zum Beispiel durch Einlagerung von Stickstoff entstehen, der eine gelbliche Färbung hinterlässt. Die klassischen Bezeichnungen wie „River“, „Top Wesselton“ oder „Crystal“ wurden abgelöst von einer sehr viel feiner differenzierenden Buchstabenskala, die mit einem D (hochfeines Weiß) beginnt und mit einem Z (stark gelbliche Färbung) endet. Mit dem Fortschreiten des Alphabets sättigt sich die gelbe Tönung und der Stein verringert sich im Wert. Doch keine Regel ohne Ausnahme: Ein intensiv gelber Stein kann wertvoller sein als ein farbloser. Auch „Verunreinigungen“ etwa durch Bor (blaue Diamanten) sind sehr begehrt und teuer, ebenso wie rote, pinke und grüne Exemplare. Unter Kennern spricht man hier von „Fancy Diamonds“. 


Clarity

Fast jeder Diamant hat Einschlüsse, die seine Brillanz beeinträchtigen können. Diese „Fingerabdrücke der Natur“ können zum Beispiel Wachstumsspuren oder eingeschlossene Mineralien sein. Weist ein Stein keinerlei Einschlüsse auf, gilt er als lupenrein und als höchst wertvoll. Und das, obwohl Einschlüsse mit dem menschlichen Auge kaum bis gar nicht zu sehen sind. Trotzdem wird auch hier streng differenziert: Für den Fachmann mit geübtem Auge sind Einschlüsse mittels Lupe in zehnfacher Vergrößerung sichtbar ab der Stufe VVSI 1 (bedeutet very, very small inclusions). Mit bloßem Auge erkennt sie aber selbst der Profi erst ab Stufe Piquet 1 (das liegt sechs Stufen darunter). Die Brillanz und der Wert des Steines sind hier deutlich gemindert.


Cut

Der Schliff ist das einzige Kriterium, das von Menschenhand beeinflusst werden kann und gleichzeitig das wichtigste. Man spricht vom Schliff als Königsdisziplin, denn es gilt, das optimale Gewicht aus dem Stein herauszuholen und dabei so wenig wie möglich vom Rohling zu verlieren. Deshalb muss jeder einzelne Rohdiamant vor dem Schliff genau analysiert werden. Erst der perfekt proportionierte Schliff und makellose Facetten führen dazu, dass der Diamant das einfallende Licht vollständig reflektiert. Dabei bringt ein perfektes Exemplar jenes faszinierende Farbenspiel hervor, das man auch als „Feuer“ bezeichnet. Mittlerweile gibt es bis zu 300 Schliffarten.

Das fünfte und das sechste C – Correctness und Certificate

Seit einigen Jahren spricht man auch von einem fünften C, das für „Correctness“ beziehungsweise „Conflict Free“ steht und von einem sechsten C für Certificate (Zertifikat). Ersteres zielt auf die sogenannten Konfliktdiamanten – auch Blutdiamanten – ab, mit denen diverse Kriege in Afrika finanziert wurden. Um den Handel zu unterbinden, gibt es seit dem Jahr 2000 den sogenannten „Kimberley-Prozess“ mit festgeschriebenen Regeln, an die sich diamantenproduzierende Staaten halten müssen. Ein Zertifikat solltest Du mindestens ab einer Größe von 0,5 Karat beim Kauf eines Diamanten einfordern. Bei uns bekommst Du bereits ab 0,3 ct ein GIA- und ein Canada Mark-Zertifikat, eine Herkunftsgarantie gibt es immer und auf alle Steine! 
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